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ENERTRAG nimmt Windfeld Bütow II in Mecklenburg-Vorpommern in Betrieb

ENERTRAG hat am 24. Juni 2026 gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Gemeinden und Wirtschaft die erste Baustufe des Windfelds Bütow II feierlich in Betrieb genommen. Sechs neue Windenergieanlagen vom Typ Nordex N163 gehen ans Netz. Sie sind Teil eines umfassenden Repowerings, das den Bestand aus dem Jahr 1999 durch moderne Anlagen ersetzt.

An der Einweihung in Bütow nahmen Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Karl-Heinrich Niehoff, Geschäftsführer des bestehenden Windparks, sowie Robert Vogt, Regionalleiter ENERTRAG für Mecklenburg-Vorpommern, teil. Begleitet wurde die Veranstaltung von den Bürgermeistern und Gemeindevertretern der Standortgemeinden Bütow und Eldetal.

Repowering mit deutlich mehr Leistung

Im Gesamtprojekt Bütow ersetzt ENERTRAG 32 Altanlagen aus dem Jahr 1999 durch 14 moderne Windenergieanlagen vom Typ Nordex N163. Damit reduziert sich die Zahl der Anlagen um mehr als die Hälfte. Gleichzeitig steigt die installierte Leistung um rund das Fünffache, der jährliche Energieertrag wächst auf nahezu das Zehnfache. Die heutige Inbetriebnahme markiert den Abschluss der ersten Baustufe mit sechs Anlagen. Zwei weitere Baustufen folgen in den kommenden Jahren.

Standortgemeinden und Anwohnerschaft profitieren direkt

Gemeinsam mit den Gemeinden Bütow und Eldetal hat ENERTRAG ein Beteiligungskonzept entwickelt, das Kommunen und Anwohnerschaft unmittelbar an den Erlösen beteiligt. Für die Bürgerinnen und Bürger steht zusätzlich ein Strombonus bereit. Die Registrierung erfolgt online unter strombonus.enertrag.com. Umgesetzt wird das Angebot in Kooperation mit den Stadtwerken Malchow als regionalem Energiepartner.

Grußworte aus der Politik

Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, betont die Bedeutung des Projekts für die Energiewende im Land:

„Das Windfeld Bütow II zeigt, welches Potenzial im Repowering steckt: Mehr erneuerbare Energie mit weniger Anlagen, größeren Abständen und einer Beteiligung der Menschen vor Ort. Mit der Genehmigung eines individuellen Beteiligungskonzepts nach dem Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz werden Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen an den Vorteilen des Projekts beteiligt. Mit dem neuen BüGem 2.0. haben wir zudem die Grundlage dafür geschaffen, um die Beteiligungen vor Ort künftig noch weiter zu stärken. So verbinden wir den klug ausgesteuerten Ausbau der erneuerbaren Energien in Mecklenburg-Vorpommern mit der Akzeptanz der Menschen in unserem Land.“

Robert Vogt, Regionalleiter bei ENERTRAG für Mecklenburg-Vorpommern, ergänzt:

„Aus 32 alten Anlagen werden 14 moderne, mit fast zehnfachem Energieertrag. Das ist kein Selbstzweck, sondern ein klares Bekenntnis zu dieser Region. Gemeinden, Anwohnerschaft und lokale Partner wie die Stadtwerke Malchow sind von Anfang an dabei. So entsteht Akzeptanz, nicht durch Versprechen, sondern durch echte Beteiligung."