
Grüner Wasserstoff
Umwandlung in grünen Wasserstoff
Grüner Wasserstoff entsteht, wenn Wasser mithilfe von erneuerbarem Strom in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten wird. Dieser Prozess wird Elektrolyse genannt.
Der Vorteil: Wasserstoff lässt sich gut speichern und über längere Strecken transportieren. Damit wird Strom aus Wind- und Solarenergie auch dann nutzbar, wenn er gerade nicht direkt gebraucht wird.
Im ENERTRAG Verbundkraftwerk® spielt Wasserstoff eine zentrale Rolle. Überschüssiger erneuerbarer Strom wird in Elektrolyseuren in grünen Wasserstoff umgewandelt und über ein Wasserstoffnetz verteilt oder gespeichert.
Wenn zeitweise wenig Wind und Sonne verfügbar sind, kann der gespeicherte Wasserstoff wieder zur Stromerzeugung genutzt werden. So hilft er, Schwankungen auszugleichen und die Energieversorgung stabil zu halten.
Das Ergebnis: Erneuerbare Energie wird effizient genutzt, statt abgeregelt zu werden – und das Energiesystem bleibt auch in Zeiten geringer Erzeugung zuverlässig.
Wichtig dabei: Im ENERTRAG Verbundkraftwerk® wird ausschließlich grüner Wasserstoff produziert, da die Elektrolyse vollständig mit erneuerbarer Energie betrieben wird.
Beispiel im Verbundkraftwerk
Alkalischer Elektrolyseur (AEL) Wittenhof
Funktionsweise
Ein Elektrolyseur nutzt elektrische Energie, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Der entstehende Wasserstoff kann gespeichert, transportiert oder später wieder zur Energieerzeugung genutzt werden.
Nutzen im Verbundkraftwerk
Speicherung erneuerbarer Energie in Form von Wasserstoff
Nutzung von Stromüberschüssen aus Wind- und Solarenergie
Rückverstromung bei geringer Erzeugung
Besonderheit bei ENERTRAG
Der Wasserstoff wird ausschließlich mit erneuerbarer Energie erzeugt und ist damit vollständig grün und klimaneutral.
Technische Daten
| Nennleistung: 560 kW |
| H₂-Jahresproduktion: ca. 94.000 kg |
| Inbetriebnahme: 2011 |
| Investitionsvolumen: 21 Mio. € |




